Denkraum
Essays zu Esskultur, Gastlichkeit und Experience Design.
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Die Denkmodelle hinter meiner Arbeit
Über Praxis, Korrespondenz, Atmosphäre, Resonanz und die Gestaltung kulinarischer Erfahrungen Experience Design beginnt für mich nicht mit der Gestaltung eines Angebots. Es beginnt mit der Beobachtung, dass Erfahrungen nicht hergestellt werden können. Menschen nehmen Räume, Speisen oder Begegnungen nicht einfach auf. Sie handeln in ihnen, antworten auf sie, verbinden sie mit Erinnerungen und verändern ihre Bedeutung im eigenen Tun.
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Was ein Ort erzählt, bevor jemand von ihm spricht
Über Inszenierung, Storytelling und die Frage, woher Narrative ihre Glaubwürdigkeit nehmen In Gesprächen über meine Arbeit fallen regelmäßig zwei Begriffe. Der eine ist Inszenierung: „Du inszenierst Erlebnisse.“ Der andere ist Storytelling, verbunden mit der Erwartung, ich würde einem Restaurant, einer Manufaktur oder einem Unternehmen eine Geschichte geben. Beide Zuschreibungen liegen nahe. In meiner Arbeit werden Räume, Materialien, Speisen, Sprache und…
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Wenn aus Situationen Geschichten entstehen
Kishōtenketsu als narrative Strategie im Experience Design Ein Café kann eine überzeugende Geschichte über Gemeinschaft erzählen und trotzdem ein Ort bleiben, an dem Menschen einzeln bestellen, einzeln essen und wieder gehen. Auf der Website erscheinen die Menschen hinter den Produkten, auf der Speisekarte stehen Herkunft und Handwerk, Bilder zeigen lange Tafeln und geteilte Mahlzeiten. Die Erzählung ist vorhanden. Ob Gemeinschaft…
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Zurück im Restaurant etz: Meine zweite Culinary Stage
2023 stand ich zum ersten Mal in der Küche des Restaurant etz in Nürnberg. Nun kehre ich für meine zweite Culinary Stage zurück. Beim ersten Aufenthalt musste ich den Ort zunächst kennenlernen: seine Abläufe, Produkte, Temperaturen, Gerüche und Bewegungen. Drei Jahre später interessiert mich etwas anderes. Vertrautheit schafft die Möglichkeit, genauer zu sehen.
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Kuratierte Kooperationen
Kuratierte Kooperationen verbinden Orte der Gastlichkeit mit ausgewählten Menschen, Produkten und handwerklichen Praktiken aus der Kulinarik. Ausgehend von der Identität eines Ortes entwickle ich Verbindungen mit Köch:innen, Produzent:innen, Handwerker:innen und weiteren Akteur:innen aus meinem Netzwerk. Entscheidend ist nicht allein, wer zusammenkommt, sondern welche gemeinsame Idee aus der Begegnung entsteht.
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Denkatelier – Denken am gemeinsamen Tisch – Schweiz Edition
Ein halber oder ganzer Tag in der Schweiz für Unternehmen, Organisationen und Teams, die eine konkrete Fragestellung gemeinsam untersuchen möchten. Viele Gespräche über Zusammenarbeit, Innovation oder zukünftige Entwicklungen beginnen am Konferenztisch. Sie kreisen um Ziele, Konzepte oder Strategien und entfernen sich dabei oft von den Beziehungen, aus denen gemeinsames Handeln entsteht. Die Schweiz Edition des Denkateliers verlegt diese Gespräche an…
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Denkatelier – Denken am gemeinsamen Tisch
Ein halber oder ganzer Tag für Unternehmen, Organisationen und Teams, die eine konkrete Fragestellung gemeinsam untersuchen möchten. Viele Gespräche über Zusammenarbeit, Innovation, Unternehmenskultur oder Zukünfte beginnen am Konferenztisch. Sie kreisen um Ziele, Konzepte oder Strategien und entfernen sich dabei oft von den Beziehungen, aus denen gemeinsames Handeln entsteht. Das Denkatelier verlegt diese Gespräche an einen anderen Ort: in die Küche…
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Warum jede Esskultur Rituale hervorbringt
Zwei Menschen können am selben Tisch sitzen, dieselbe Speise essen und den Raum verlassen, ohne eine gemeinsame Mahlzeit erlebt zu haben. Die Nahrung verschwindet, doch zwischen ihnen hat sich nichts verändert. Erst wenn ihre Handlungen aufeinander bezogen sind, entsteht eine andere Situation. Sie warten, bis alle Platz genommen haben. Sie schenken einander ein. Sie reichen Schüsseln weiter. Sie beginnen gemeinsam.…







