Kuratierte Kooperationen

Kuratierte Kooperationen verbinden Orte der Gastlichkeit mit ausgewählten Menschen, Produkten und handwerklichen Praktiken aus der Kulinarik.

Ausgehend von der Identität eines Ortes entwickle ich Verbindungen mit Köch:innen, Produzent:innen, Handwerker:innen und weiteren Akteur:innen aus meinem Netzwerk. Entscheidend ist nicht allein, wer zusammenkommt, sondern welche gemeinsame Idee aus der Begegnung entsteht.

Meine Arbeit beginnt mit der kuratorischen Auswahl. Ich prüfe, welche kulinarischen Positionen einander bereichern, welche Spannung zwischen ihnen trägt und welche Form zu Ort, Anlass und Publikum passt. Daraus können Gastspiele, Verkostungen, Gespräche, gemeinsame Menüs, Pop-ups oder wiederkehrende Formate entstehen.

Ein Beispiel ist die Kooperation zwischen der schwäbischen Küche des Labsal und dem Saucenkoch Jens Rittmeyer, die ich initiiert, kuratiert und moderiert habe. Zwei eigenständige kulinarische Handschriften traten in Beziehung und eröffneten einen Abend, den keine der beiden Seiten allein in dieser Form entwickelt hätte.

Je nach Vorhaben umfasst meine Arbeit:

  • die Auswahl und Ansprache geeigneter Beteiligter
  • die persönliche Verbindung der Partner:innen
  • die Entwicklung einer gemeinsamen Leitidee
  • die inhaltliche und kulinarische Ausarbeitung
  • die Abstimmung bis zur Durchführung
  • die Moderation des Formats vor Ort

Der Auftrag wird in der Regel durch den veranstaltenden Ort, das Unternehmen oder die Institution erteilt. Die Honorare eingeladener Beteiligter sowie Reise-, Waren-, Produktions- und Fremdkosten werden separat vereinbart.

Bei öffentlich kommunizierten Kooperationen wird meine Rolle entsprechend dem Umfang der Arbeit genannt, beispielsweise mit „kuratiert von Ferdinand Grah“ oder „Konzept und kuratorische Begleitung: Ferdinand Grah“. Die Nutzung geeigneten Bildmaterials für meine Dokumentation und mein Portfolio wird vorab abgestimmt.